Geschichte der Rap Musik

Mehr als ein Jahrhundert bevor der Rap die amerikanische Musikszene eroberte, erzählten westafrikanische Musiker bereits ihre Geschichten in einer Art rhythmischem Gesang begleitet mit einer Trommel, die den Takt vorgab. In der Zwischenzeit erzählten Folklore – Künstler aus der Karibik ebenfalls Geschichten, die in Reimen vorgetragen wurden. Tatsächlich legten diese singenden Dichter aus Afrika und der Karibik den Grundstein für die heutige amerikanische Rap-Musik.

Das „Rappen“ beinhaltet im Wesentlichen das Sprechen oder Singen von gereimten Texten, die mit einem bestimmten Takt vorgetragen werden. Das Reimen von Rappern wird von vielen als eine der anspruchvollsten Stile der Poesie bezeichnet. Hinzu kommt, dass diese Reime sich oft mit provokanten Themen wie Sex, Gewalt und sozialpolitischen Fragen beschäftigen.

Das „Rappen“ gewann zuerst in den 70er Jahren in den USA an Popularität als eine Art von „Street Art“, die von afroamerikanischen Jugendlichen praktiziert wurde, doch erst im Jahr 1979, als die Sugarhill Gang ihren ersten Hit „Rapper´s Delight“ veröffentlichte, nahmen Plattenproduzenten zum ersten Mal richtig Notiz von dieser neuen Musikrichtung. Erst danach tauchten zahlreiche Rap – Projekte, wie Run – DMC und NWA auf und das Rap – Publikum begann zu wachsen. Es gab nicht nur afroamerikanische männliche Rapper, die immer häufiger auftraten, in den 80er Jahren gab es auch immer mehr weiße Rap-Bands wie die Beastie Boys und weibliche Rap-Bands wie Salt-n-Pepa, die an die Spitze der Charts stürmten.

"In den 90er Jahren wuchs der Rap aus den Kinderschuhen heraus, in denen sich die Künstler mit relativ einfachen Texten beschäftigten und stieg in eine anspruchsvollere Dimension auf, die etwas lauter war und auf komplexeren Texten beruhte. Künstler wie The Notorious BIG, Snoop Dogg und Tupac regierten die Charts in dieser Zeit, ebenso wie Eminem - einer der beliebtesten weißen Rapper aller Zeiten.\

Der Rap hat den Test der Zeit bestanden und hält weiter seine Popularität mit den heutigen Künstlern wie 50 Cent, Ludacris und Jay-Z, die am laufenden Band mit ihren Hits Denkanstöße geben. Der Beat wird also auf jeden Fall weiter bestehen bleiben.