Rappen lernen

Rappen lernen
Rappen gehört zu den interessantesten Musikrichtungen - oder besser Gesangsrichtungen. Denn die Musik ist in diesem Falle weniger wichtig als der Gesang selber. Rappen ist eine Art, seine Gefühle auszudrücken, der Welt zu sagen, was einen bewegt. Eine ganz eigene Art, die mit nicht viel zu vergleichen ist. Die ersten Rapper, wie wir sie heute kennen, waren junge Afro-Amerikaner aus den Armenvierteln, die damit ihre Geschichte, ihre Gedanken erzählten. Es wurde gereimt, gesprochen und gesungen. Eine Art, die nicht sofort bei allen Anklang fand, aber immer mehr Kids in den Bann zog. Es brauchte fast ein Jahrzehnt, um auch weltweit Anklang zu finden und ist seit dem eine sehr beliebte Ausdrucksform.

Den Gesang erlernen
Rappen kann man durchaus erlernen und muss einem nicht ins Blut gegeben sein. Das Reimen ist dabei eher der schwierigere Teil. Manchmal ist es schwer, Dinge sich reimen zu lassen, die dann auch noch einen zusammenhängenden Satz bilden. So kommen manchmal bei den Rapp-Reimen recht skurrile Texte heraus. Schreiben muss man die Rapper-Stories meist selber, denn man will ja seinen eigenen Gefühlen und Gedankengängen Ausdruck geben. Die Musik kann dann gemeinsam komponiert werden. Braucht es manchmal nur wenige Klänge, so sind manchmal ganze Balladen die perfekte Begleitung.

Wo üben?
Den Gesang selber kann man auch zuhause im eigenen Zimmer üben, doch die entsprechenden Musikinstrumente können hier schon etwas störend sein. Da ist es angebracht, einen geeigneten Proberaum zu suchen. Ein Keller oder ein Dachboden, gut isoliert, ist zum Beispiel ideal zum proben. Musik und Rap sollten übereinstimmen. Der Sänger muss übrigens nicht zwingend auch ein Instrument spielen.